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Biointelligente
Osteosynthese., Knochenbrücke.
Shark Screw® Transplantat

Jährlich werden in Österreich ca. 40.000 Osteosynthesen durchgeführt. Hallux Valgus sowie Rigidus, Frakturen, Arthrosen und Pseudarthrosen gehören dabei zu den häufigsten Indikationen. Das Shark Screw® Transplantat ist die weltweit erste funktionierende humanbiologische Knochenschraube ihrer Art, die bei Osteosynthesen im Bereich der Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Fußchirurgie ihren Einsatz findet.

Shark Screw® kombiniert die Vorteile einer Schraube mit Feingewinde sowie die einer humanen Knochenmatrix und ermöglicht so Knochenfragmente, ohne den Einsatz von anorganischen oder bioresorbierbaren Materialien sicher und stabil zu verbinden. Aufgrund der natürlichen Materialeigenschaften weist Shark Screw® eine osteokonduktive sowie osteoinduktive Wirkung auf und ist bereits nach sechs Wochen vaskularisiert und nach einem Jahr von körpereigenen Knochenzellen durchwachsen. Das Transplantat wird vom Körper so umgebaut, dass die Knochendichte, der des umliegenden Knochens entspricht. Nach ca. 1 Jahr ist es im Röntgen nicht mehr sichtbar.

Die elektronenmikroskopischen Bilder zeigen die natürliche Struktur der Shark Screw®. Havers-Kanäle bieten dem Empfängerknochen nach Einbringen die Möglichkeit, Anschluss an das Transplantat zu finden. (TU Graz FELMI Prof. DI. Dr. Plank)

Eigenschaften & Biomechanik

Bei der Entwicklung des innovativen Shark Screw® Transplantats arbeitete surgebright mit dem Institut für Biomechanik und dem Institut für Elektronenmikroskopie und Feinstrukturforschung der Technischen Universität Graz zusammen. Ein bedeutendes Ziel war ein einzigartiges Design des Transplantats zu entwickeln, um maximale Belastbarkeit und somit höchste PatientInnensicherheit zu erreichen.

Biointelligente Umwandlung

Intakte Havers-Kanäle dienen dem Organismus als Leitstruktur und Bausubstanz. Die avitalen Shark Screw® Transplantate werden vom Lagerknochen vollständig durchwachsen und durch den physiologischen Knochenstoffwechsel zu eigenem Knochen umgebaut. Selbst eventuelle Überstände der Schraube werden auf natürliche Weise abgebaut und an das ursprüngliche, ideale Knochenniveau angeglichen.

Humanbiologisches Material

Der Körper erkennt und akzeptiert das biologische, allogene Material der Knochenschrauben. Abstoßungs- oder Fremdkörperreaktionen, die bei herkömmlichen Versorgungsmethoden auftreten können, sind nicht bekannt. Röntgen und MRI Diagnostik sind postoperativ ungehindert möglich.

Reduktion von Komplikationen

Es sind keine immunologischen Abstoßungsreaktionen bekannt, die Shark Screw® Transplantate sind frei von toxischen oder mutagenen Nebenwirkungen. Auf Grund des biologischen Ursprungs besteht eine ausgezeichnete Verträglichkeit. Auffallend sind geringe Schmerzen bei den Patienten im postoperativen Verlauf, was auf das Zurückkürzen der Schraube sowie auf die besonders hohe Verträglichkeit des Materials zurückzuführen ist.

Entfall von Zweitoperationen

Die Materialentfernung ist ein Nachteil konventioneller Osteosynthesen mit allen daraus erwachsenden Komplikationsgefahren für den Patienten beim Zweiteingriff. Bei Operationen mit der Shark Screw® entfällt dieser Eingriff, was zur Entlastung unseres Gesundheitssystems beiträgt. Durch die Verträglichkeit des Materials ist von einer rascheren Regeneration des Patienten und einer Reduktion von Schmerzen auszugehen, die zu einer Verkürzung von Krankenstandszeiten führen.

Hohe mechanische Stabilität

Das kortikale Knochenmaterial hält hohen Belastbarkeiten stand. Gemeinsam mit der TU Graz wurden Shark Screw® Schrauben unterschiedlicher Stärken je nach Anforderung und Einsatzgebiet entwickelt. Zudem ergibt sich durch das Feingewinde mit mehreren Gewindegängen pro Millimeter eine ideale Selbsthemmung.

Sterilisation

Die Shark Screw® Transplantate werden mittels Peressigsäure-Ethanol-Verfahren sterilisiert. Daraus ergibt sich ein validiertes Sterilisations- und Inaktivierungsverfahren ohne Gamma Sterilisation.

Anwendungsgebiete der Shark Screw®

WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE

Mit der Shark Screw® ...

Kosten reduzieren

Durch den Einsatz der Shark Screw® haben Krankenhäuser die Möglichkeit ihre Kosteneffizienz zu erhöhen und dem Patienten eine biointelligente Lösung zu bieten. Dies wurde durch eine Studie des IPF Wien wissenschaftlich belegt.1

Sterilisationsaufwand minimieren

Das kleine Instrumente-Set spart Platz und Kosten in der Sterilisation. Die Sterilisation nicht verwendeter Transplantate entfällt. Geringe Lagerkosten durch minimalen Platzbedarf.

Gesundheitssystem entlasten

Die Reduktion von Komplikationen und Schmerzen sowie der Entfall der Zweitoperation zur Metallentfernung bedingen für den Patienten kürzere Krankenstände. Dies kommt unserem Gesundheitssystem sowie den Krankenhäusern selbst zugute.

1 Evelyn Walter, Karin Schalle & Marco Voit. (2016). Cost-Effectiveness of a bone transplant fixation “SHARK SCREW” transplant compared to metal devices in osteosynthesis in Austria. ISPOR 19th Annual European Congress. Vienna: IPF Institute for Pharmaeconomic Research

WEITERFÜHRENDE LINKS

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